Der „Cyber- und Informationsraum (CIR)“ als hat diese Woche seine Arbeit offiziell aufgenommen. Aber welche Befugnisse hat die vierte Waffengattung der Bundeswehr (neben Heer, Marine und Luftwaffe)? Bisher viel zu wenige, urteilt Martin Schallbruch (Foto) in einem Artikel für den „Causa“-Blog des Berliner Tagesspiegel, könne sie doch nicht viel mehr tun als die „PCs in den Bundeswehr-Schreibstuben“ zu verteidigen. Nötig sei aber die Erlaubnis zum „Hack-Back“, also zu präventiven Angriffen. Schallbruch, bis 2016 Abteilungsleiter IT, Digitale Gesellschaft und Cybersicherheit im Bundesinnenministerium, forscht heute an der ESMT European School of Management and Technology. Er ist pessimistisch, was Gesetze pro Hack-Back angeht: Die deutsche Cyber-Sicherheitsstrategie von 2016 nehme sich dieses Themas nur „mit spitzen Fingern“ an.