Die Voraussetzung für ein funktionierendes Internet ist Netzneutralität, also der freie Datenverkehr ohne Vorrang für einzelne Inhalte-Anbieter. Nach Ansicht von Wired ist die Netzneutralität jedoch in großer Gefahr. Denn der gewählte US-Präsident Donald J. Trump hat zwei Manager aus der Telecom-Industrie an die Spitze der Aufsichts- und Zulassungsbehörde Federal Communications Commission berufen, deren bisherige Arbeitgeber die Netzneutralität scharf bekämpfen:  Jeff Eisenach (Verizon) und Mark Jamison (Sprint). Eine Schwächung der Netzneutralität sei deshalb wahrscheinlich, so Wired-Kommentator Nicholas Economides. Das könne anfangs zwar durchaus finanzielle Vorteile für die Telecom- und Kabelanbieter bringen, werde auf Dauer aber die gesamte Industrie wie auch die Nutzer schädigen.