fraudarBetrüger, die in sozialen Netzwerken und Foren als authentische Personen auftreten, um etwa gefälschte Produktbewertungen zu lancieren oder die Follower-Zahl bestimmter Nutzer künstlich aufzublasen, sollen künftig mit einem neuen Verfahren zuverlässig identifiziert werden können. Das ist im Wissenschaftsportal Eureka zu lesen. Der „Fraudar“ genannte Algorithmus wurde an der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh von einem Team um den Experten für Maschinenlernen Christos Faloutsos (Bild) entwickelt und als Quellcode veröffentlicht. Bei einem Experiment mit Daten von 41,7 Millionen Twitter-Nutzern mit insgesamt 1,47 Milliarden Followern konnten mehr als 4.000 Nutzerkonten als betrügerisch aufgedeckt werden.