Sprache reflektiert kulturelle Stereotypen und Prägungen, darunter auch solche sexistischer (Symbolbild) oder rassistischer Natur. Textanalysen von Zeitungsartikeln und Büchern belegen das. Wie The Register berichtet, würden solche Prägungen auch beim Training neuronaler Netze (Machine Learning) mit Texten aus der Literatur  übernommen, ohne dass die Entwickler das beabsichtigten; die Autoren beziehen sich dabei auf eine Veröffentlichung der US National Academy of Sciences. Die Prägungen kommen demnach über Word Embedding zustande: ein Verfahren, bei dem einzelnen Wörtern Bedeutungen in Abhängigkeit von ihrem Kontext zugewiesen werden und das beim maschinellen Lernen üblicherweise angewendet wird.