KI-Forscher der Aalto University, Finnland, und der Kochi University of Technology (KUT), Japan, haben einen Algorithmus zur Optimierung von Benutzeroberflächen entwickelt, der individuelle Fähigkeitsunterschiede berücksichtigt. So konnte zum Beispiel in einem Modellversuch eine Person mit einem starken Tremor (Zitterneigung) nahezu fehlerfreie Textnachrichten über die Touch-Oberfläche eines Smartphones eingeben (Foto: KUT), während übliche Texteingaben unlesbar waren. Aber nicht nur derartige physische Beeinträchtigungen sollen überwunden werden können, sondern auch geistige Einschränkungen wie Lese-/Rechtschreibschwäche und Demenz, heißt es in einem Abstract der Forschungsarbeiten.