China ist nicht nur das Land, in dem Billigprodukte – teils Plagiate – in großer Zahl produziert und auf die Märkte im Westen losgelassen werden. Die Volksrepublik könne ebenso als Absatzmarkt interessant werden, auch für deutsche Online-Händler, meint Frank Zimmermann in einem Beitrag für Ecommerce-vision.de. Mit Bezug auf eine Untersuchung des britischen Payment-Dienstleisters PPRO Group verweist der Autor vor allem auf das gigantische E-Shopping-Volumen (1 Billion US-Dollar pro Jahr), das vielen Anbietern einen relevanten Umsatz im Reich der Mitte bescheren könnte: Zum Beispiel für Modeartikel (Symbolbild) geben Chinesen demnach mit 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr mehr aus als den Jahresumsatz der gesamten deutschen Mode-Industrie (83,6 Milliarden US-Dollar).