Bis zu zehnmal so schnell wie herkömmliche 3D-Drucker soll ein neues Gerät sein, das am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt wurde, berichtet Eurekalert!. Ein Laser im Druckkopf sorgt dafür, dass das fadenförmige Kunststoff-Rohmaterial (Filament; Foto: Maurizio Pesce) schneller schmilzt als bei herkömmlichen Druckern und deshalb schneller durch die Düsen herausgepresst werden kann. Dazu wird wiederum eine neuartige Schraubtechnik verwendet anstelle des herkömmlichen Schneckenrades (Extruder). Nach Einschätzung von MIT-Maschinenbauprofessor Anastasios John Hart hat die neue Drucktechnik durch ihre Geschwindigkeit das Potential, sich in der Produktion durchzusetzen. Eine Einsatzmöglichkeit sieht er bei Wartungstechnikern, die Ersatzteile vor Ort anfertigen könnten. – Die Forschung wurde vom Rüstungskonzern Lockheed Martin Corp. finanziell unterstützt.