Um die IT-Sicherheit auf Schiffen, besonders auf Frachtschiffen, sei es nicht gut bestellt, warnt Ken Munro im Blog von Pen Test Partners. So würden Ladepläne oft noch per USB oder Diskette zwischen Schiffen und Hafenbehörden übertragen, nicht selten auch unverschlüsselt per E-Mail. So sei es recht einfach für Angreifer, hier einzugreifen und die Daten zu manipulieren. Die Folgen seien potentiell desaströs, so Munro: Seine Szenarien reichen vom Chaos durch nicht wiederauffindbare Container über Schieflagen (Foto: Frachter Rena 2011 vor Neuseeland, NZ Defence Force) weil schwere Container seitlich statt zentral geladen werden bis hin zu Umwelteinflüssen durch fremdes Ballastwasser, das Ökosysteme negativ beeinflussen kann. – Dringender Rat des Security-Experten: Hafenbehörden und Schiffsbetreiber müssten eng zusammenarbeiten und sichere Übertragungsmöglichkeiten für Schiffsladepläne schaffen.

 

Stricken Rena Cargo Ship Finally Sinks Off New Zealand’s Coast