2018 tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Aber auch sie wird nicht in der Lage sein,  die Probleme zu lösen, die sich aus der zunehmenden Anzahl datengetriebener Geschäftsmodelle ergeben, prognostizieren die Gastautoren Julia Manske und Tobias Knobloch im Blog iRights Info. Sie plädieren für eine Datenpolitik über den Datenschutz hinaus, die „gesellschaftlich nützliche Datennutzungen“ fördert – und demgegenüber dafür sorgt, dass nicht alle Möglichkeiten der Datennutzung akzeptiert werden. Die Forderung der Autoren, deren Blogbeitrag auf einem Impulspapier für die Denkfabrik „Stiftung Neue Verantwortung“ basiert, geht hin bis zu einer gesellschaftlichen und gesetzlichen Ächtung schädlicher Datennutzung. Bild: EFF-Graphics