Im Elektroniklabor der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich hat ein Team mehrerer Institute biologisch abbaubare, ungiftige Temperatursensoren entwickelt, die die Lebensmittellogistik revolutionieren könnten, berichtet Eurekalert!. Im Unterschied zu herkömmlichen Mikrosensoren, die üblicherweise unverträgliche Metalle enthalten, bestehen die neuen Sensoren aus miteinander verdrillten Fäden von Magnesium, Siliziumdioxic und Nitriden, so dick wie ein Achtel eines menschlichen Haars. Diese werden in einen kompostierbaren Polymerkörper aus Mais- und Kartoffelstärke eingebettet, sollen EU- und US-Lebensmittelgesetzen entsprechen und könnten so zum Beispiel für die permanente Überwachung verderblicher Lebensmittel wie Fische auf Ferntransporten verwendet werden, heißt es in einer Mitteilung der ETH.